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Vom Chaos in die Stille - radikal anders meditieren


Die 'einfachere' Art zu meditieren, vor allem für Anfänger

Die meisten Menschen denken bei dem Wort "Meditation" an das Stillsitzen auf einem Kissen. Wer das schon versucht hat, der weiß, dass es nicht immer einfach ist. Und du ahnst vielleicht, dass Meditation gut für dich wäre. Du würdest auch wirklich gerne (mehr) meditieren. Du weißt, dass es gut für Deine Gesundheit wäre, du weißt, dass du viel zu viel Zeug im Kopf hast und dass es eigentlich wirklich nötig wäre zu meditieren. Aber du findest, es ist unheimlich schwierig still zu sitzen. Du kannst nicht mal fünfzehn, zwanzig Minuten sitzen bleiben, geschweige denn eine ganze Stunde. Undenkbar.

Diese Problematik hat Osho, ein Meister der Meditation, schon vor vielen, vielen Jahren herausgefunden.

Osho befürwortete Meditation für alle, und seine Technik war revolutionär. Die Meditationen, die er entworfen hat, beginnen nicht mit Stille, sondern mit Aktivität und Bewegung, um unterdrückte Energie und Emotionen freizusetzen. Das kann dann als Folge der aktiven Phase zu einem Zustand der Ruhe führen, in dem Meditation auf natürliche Weise wie von selbst passiert.

Osho sprach davon, wie unsere Lebenskraft durch unterdrückte Wut, Angst, Sorgen, unterdrückten Schmerz und Traurigkeit eingefroren wurde. Schicht um Schicht seien wir von unterdrückten Gefühlen umgehüllt. Indem wir uns durch diese Schichten graben, gewinnen wir unsere Lebensenergie und unseren inneren Frieden zurück.

Osho erklärt das so:

"Wenn eine Erfahrung im Moment nicht vollständig gelebt wird, hinterlässt sie einen Rückstand in uns. Es kann eine kleine Sache oder etwas wirklich Bedeutendes sein, aber diese Rückstände oder Narben bleiben im Unterbewusstsein hängen und blockieren unsere Fähigkeit, unser volles Potenzial entfalten zu können und innerlich still zu werden.

Was auch immer im Unterbewusstsein schlummert, wartet dort auf eine Gelegenheit ausgedrückt, akzeptiert und losgelassen zu werden.

Osho sagt weiterhin: „Ich habe mit dem heutigen Menschen zu tun, der das unruhigste Wesen ist, das sich jemals auf der Erde entwickelt hat. Aber die Menschen können innere Ruhe finden; sie müssen nur zulassen, dass sie ihren Irrsinn und ihren kranken Verstand rausschmeißen, dann werden sie von selbst innerlich still."

Die aktiven Meditationen von Osho sind optimal abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen in der heutigen Welt. Wenn du es also schwierig findest, in Stille zu sitzen, wenn dich innere Unruhe und ein endlos rotierendes Gedankenkarussell quälen, dann sind die Osho Aktiven Meditationen wahrscheinlich genau das richtige für dich.

Diese Art zu meditieren hat mir persönlich jedenfalls enorm geholfen, mich mehr und mehr der klassischen Meditation zu nähern. Noch vor wenigen Jahren war still sitzen schier unmöglich für mich. Heute ist es ein Kinderspiel. Das habe ich den Osho Aktiven Meditationen (und den Osho Meditativen Therapien) zu verdanken.

Die aktiven Formen der Osho Aktiven Meditation beginnen in der Regel mit einem sehr dynamischen Teil, in dem getanzt, oder intensiv geatmet, oder der ganze Körper geschüttelt wird. Erst danach folgen stille Phasen im Sitzen oder im Liegen.

Im folgenden liest du einen Auszug aus einem von Osho's Büchern, The Psychology of the Esoteric, in dem er genau erklärt, wie und warum diese Methodik funktioniert.

"Der moderne Mensch ist ein sehr neues Phänomen. Keine traditionelle Methode kann genau so angewendet werden, wie sie existiert, weil der moderne Mensch noch nie existiert hat. In gewisser Weise sind alle traditionellen Methoden irrelevant geworden.(...)

Die Qualität des Geistes hat sich grundlegend verändert. In Patanjalis [dem berühmtesten Kommentator des Yoga] Tagen war das Zentrum der menschlichen Persönlichkeit nicht das Gehirn; Es war das Herz. Davor war es nicht einmal das Herz. Es war noch tiefer, in der Nähe des Nabels. Das Zentrum ist noch weiter vom Nabel entfernt. Jetzt ist das Zentrum das Gehirn. Deshalb haben Lehren wie die von Krishnamurti Anklang gefunden. Keine Methode ist erforderlich, keine Technik ist erforderlich - nur Verständnis. Aber wenn es nur ein verbales Verständnis ist, nur intellektuell, ändert sich nichts, nichts wird transformiert. Es wird wieder zu einer Ansammlung von Wissen.