Psychologische Beratung Aneesha C. Mueller. Wir haben fast alle Kindheitwunden, Wunden aus Kindheit oder sogar Entwicklungstrauma durch eine unzureichende Bindung zur Mutter. Es kann auch Schocktrauma zu Problem im Erwachsenenalter führen. Die [ACE-Studie], auch [ACE Study] belegt dies. [TRE] - [Trauma Releasing Exercises] sind sehr einfache Entspannungsübungen, die auch Trauma lösen können. Für Entwicklungstrauma empfehle ich aber das somatische Coaching, angelehnt an [Somatic Experiencing]. Es erhöht Ihre Resilienz, d.h. ihre physische und psychische Widerstandskraft und es kann tiefe Kindheitswunden heilen und Trauma bzw. Traumata lösen. Die ACE-Studie oder ACE Study belegt, dass wir fast alle davon betroffen sind.

Trauma

 
Trauma - Was ist das eigentlich?

 

Trauma ist in aller Munde und doch haben die Wenigsten ein klares Verständnis davon, was Trauma eigentlich ist. Dr. Peter Levine beschreibt es so: "Ein Trauma entsteht als eine Antwort des Nervensystems und hat seinen Ursprung nicht in einem äußeren Ereignis. Das Trauma ist im Nervensystem, nicht in dem Ereignis."

Und das hat Auswirkungen, die Dr. Peter Levine wie folgt beschreibt: "Ein Trauma ist eine innere Zwangsjacke, die entsteht, wenn ein verheerender Augenblick in der Zeit eingeforen wird. Es unterdrückt die Entfaltung des Seins und unterbindet unsere Versuche, das scheckliche Geschehen hinter uns zu lassen und unser Leben einfach fortzusetzen. Es trennt uns von unserem Selbst, von anderen, der Natur und dem Geist." (Dr. Peter Levine)

Trauma beeinträchtigt uns auf verschiedenen Eben. Auf der Ebenen des Gehirns beeinträchtigt Trauma das Denkvermögen und die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Es raubt dem Neokortex (dem Großhirn) die Fähigkeit, Aktivitäten der anderen Gehirnteile zu erkennen und zu unterbinden. Dadurch kann es zum Beispiel zu unkontrollieren Gefühls- oder Wutausbrüchen kommen. Denn Trauma überaktiviert das Limbische Gehirn, und das löst so immer wieder die defensiven - aber nicht mehr notwendigen - Reaktionen von Kampf, Flucht oder Erstarren aus. Trauma versetzt das Stammhirn in einen Zustand ständiger Aktivierung. Dies führt zu impulsiven, automatischen Reaktionen, die zwischen Raserei, Gehetztsein, übermässiger Anstrengung und Rückzug oder Erstarrung hin und her wechseln.

Damit sich die Traumatisierung auflösen kann, muss der Neokortex wieder mit dazu kommen. Wir können dies erreichen, indem wir unsere bewusste Aufmerksamkeit (Aktivität auf der Neo-Kortex-Ebene) auf die inneren Körperempfindungen (Aktivität im Limbischen Gehirn und im Stammhirn) richten.

Somatic Experiencing zur Lösung von Trauma

 

Somatic Experiencing beschreibt eine ganzheitliche Arbeitsweise, die sowohl mit dem rationalen Teil unseres Gehirns, dem Neokortex, als auch mit den inneren Körperempfindungen und Gefühlen arbeit und damit diese drei Bereiche des Gehirns (Neokortex, Limbisches Gehirn und Stammhirn) zusammenbringt und integriert. Somatic Experiencing bietet damit eine neue Sicht auf Trauma. Diese Arbeitsweise berücksichtigt, dass wir Trauma eben dann lösen können, wenn wir in angemessener Weise den Körper in die Arbeit mit einbeziehen. Dabei nutzt die Methode die ganzheitlichen Körperempfindungen (felt sense), die Schritt für Schritt im Körper "getrackt" (verfolgt) werden, und zwar unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazität des Klienten, bestimmte Emfpindungen, Gefühle, Gedanken oder innere Bilder zu 'halten' und damit präsent zu bleiben. Um den Toleranzbereich des Klienten nicht ungewollt zu überschreiten, bedient Somatic Experiencing sich der Titration, ein Wort aus der Chemie, welches das Vorgehen ins ganz kleinen Schritten beschreibt. Denn ein Trauma ist "ein Bruch in dem Schutzwall gegen (Über-)Stimulierung, der zu einem überwältigenden Gefühl der Hilflosigkeit führt." (Freud). Diese Betrachtungsweise fügt dieser Definition das "Über" hinzu und stellt es in Bezug zu einem Verlust der Resilienz des Nervensystems. 

 

Die gute Nachricht ist also, dass Trauma tatsächlich gelöst werden kann. Wir sind also nicht dazu verdammt, ein Leben lang damit 'rumzulaufen'. Dr. Peter Levine erklärt dies so: "Die Natur hat allen Tieren, den Menschen eingeschlossen, ein Nervensystem mitgegeben, welches in der Lage ist, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn diese selbstregulierende Funktion blockiert oder gestört ist, entwickeln sich Traumasymptome, um die nicht entladene Eregnung oder Aktivierung zu binden".

Und genau das ist es, was nötigt ist: Die selbstregulierende Funktion des Körpers wieder herzustellen und dann die Dysregulation des Nervensystems mit Hilfe von Somatic Experiencing neu zu verhandeln und dadurch das Gleichgewicht im Nervensystem wieder herzustellen. 

Woher wissen wir aber, ob das Nervensystem eines Menschen im Gleichgewicht ist? Wir sehen dies an folgenden Indizien:

  • Die Person ist entspannt und gelassen

  • Der Körper und alle Sinne sind entspannt aber wach

  • Die Person ruht in ihrem Körper, ist auf allen Ebenen des Selbst präsent 

  • Die Physiologie der Person reagiert in angemessener Weise auf Reize

  • Die Reaktionen der Person sind fließend und flexibel

  • Die Person ist bereit, Verbindungen herzustellen und ist emotional stabil

  • Die Person hat das Gefühl, Wahlmöglichkeiten zu haben

  • Die Person ist in der Lage, gesunde Beziehungen zu unterhalten

Findest du dich bei dieser Beschreibung wieder? Stellst du fest, dass dein Nervensystem unter Umständen aus dem Gleichgewicht geraten ist? Keine Bange, dafür gibt es eine Lösung. 

 

 
Psychologische Beratung Aneesha C. Mueller. Wir haben fast alle Kindheitwunden, Wunden aus Kindheit oder sogar Entwicklungstrauma durch eine unzureichende Bindung zur Mutter. Es kann auch Schocktrauma zu Problem im Erwachsenenalter führen. Die [ACE-Studie], auch [ACE Study] belegt dies. [TRE] - [Trauma Releasing Exercises] sind sehr einfache Entspannungsübungen, die auch Trauma lösen können. Für Entwicklungstrauma empfehle ich aber das somatische Coaching, angelehnt an [Somatic Experiencing]. Es erhöht Ihre Resilienz, d.h. ihre physische und psychische Widerstandskraft und es kann tiefe Kindheitswunden heilen und Trauma bzw. Traumata lösen. Die ACE-Studie oder ACE Study belegt, dass wir fast alle davon betroffen sind.

"Biologisch gesehen organisiert sich ein Trauma um die Erstarrungs-situation, die allen Tieren, vom Insekt bis zum Menschen, eigen ist. Der Schlüssel zur Auflösung eines Traumas besteht darin, die Angst von der lähmenden Immobilität zu trennen und damit Zugang zu den intensiven Energien, die im Zustand der Immobilität geunden sind, zu bekommen, sie frei zu setzen und schließlich zu transformieren."

Dr. Peter Levine

Mit Trauma arbeiten

Wir können uns also von Trauma befreien bzw. es transformieren zu Lebensenergie, und um effektiv damit arbeiten zu können, müssen wir, wie wir gehört haben, den Körper miteinbeziehen

 

Ich arbeite in diesem Kontext allerdings nicht mit schweren Schocktraumata, wie Autounfälle, Kriegserlebnisse, Gewalt oder sexuelle Übergriffe, sondern mit chronischem Stress und Beziehungsproblemen, die verursacht werden durch Entwicklungstrauma. Dazu verwende ich zwei verschiedene Methoden; TRE®, die Abkürzung für Tension & Trauma Releasing Exercises, gegründet von Dr. David Berceli , und Somatisches Coaching, die Synthese der Arbeit von Irene Lyon und Dr. Peter A. Levine.

 

TRE® arbeitet auf nicht-invasive Weise direkt mit dem Muskelgewebe und greift dadurch auf das Nervensystem und den Hirnstamm zu. Somatisches Coaching nutzt die ganzheitlichen Körperfempfindungen, um Zugang zur Physiologie, und gleichzeigtig der emotionalen als auch kognitiven Ebene des Klienten zu erhalten. Häufig verwende ich beide Methoden abwechselnd, denn das hilft dem Klienten sowohl auf der Ebene des Nervensystems als auch auf der emotionalen und kognitiven Ebene, das Gleichgewicht wieder herzustellen. 

Schlüsselkonzepte meiner Arbeit 

Meine Arbeit, insbesondere das Somatische Coaching, aber auch andere Sitzungsformen, die ich anbiete, beruht auf den Schlüsselkonzepten des Somatic Experiencing (SE). Daraus folgt: Mein Ansatz 

  • fokussiert sich auf Selbstbestimmung, Selbst-Ermächtigung und Ausweitung der Wahlmöglichkeiten. 

  • arbeitet innerhalb des Toleranzbereichs des Klienten, anstatt durch Widerstände hindurch stoßen zu wollen oder emotionale Läuterung und physiches Unbehagen zu fördern.

  • sieht Trauma als einen natürlichen und normalen Teil des Lebens an, nicht als einen Fehler, eine Krankheit, eine Anomalie.

  • geht davon aus, dass Körper und Geist dafür ausgelegt sind, extreme und intensive Erfahrungen zu verarbeiten, aufzulösen und zu integrieren. Dies steht im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass die Auswirkungen von Traumata für immer bestehen bleiben. 

  • stabilisiert den Klienten zunächst in einem sicheren, geerdeten Zustand, ehe an einem Trauma gearbeitet wird.

  • hilft dem Klienten, seine Ressourcen zu erkennen und zu erweitern, die ihm bei der Lösung eines Traumas helfen können.

  • arbeitet im Hier und Jetzt und konzentriert sich auf die Empfindungen und Körpererinnerungen sowie die Ressourcen in der Gegenwart, und legt weniger Gewichtiung auf kognitive Prozesse.

  • nutzt den Inhalt einer Erzählung dazu, die Spur der Aktivierung zu verfolgen, nicht aber für die Suche nach Erinnerungen oder gar zur Analyse. 

  • beruht auf der Annahme, dass Symptome gebundene Aktivierung verkörpern, und dass sie zeigen, wo durch Trauma gebundene Energie deaktiviert werden muss. 

  • hilft bei der Neuregulierung des Autonomen Nervensystems, indem es die sanften Zyklen des Wechselspiels zwischen Sympathikus und Parasympathikus wiederherstellt.

  • beruht auf der Annahme, dass der Klient lernt, der inneren Weisheit seines Körpers zu vertrauen, wenn seine Toleranz gegenüber seinen körperlichen Empfindungen größer wird.

 

Wie geht es weiter? 

Das Somatische Coaching benutzt die wesentlichen Elemente aus Somatic Experiencing, aber ich biete keine 'reinen' Somatic Experiencing Sitzungen an. Das heißt, ich arbeite nicht mit schwerem Schocktrauma, wie Trauma durch Vergewaltung, schwere Unfälle etc. Ich arbeite vorwiegend mit Menschen, die mit Symptomen von Entwicklungstrauma zu mir kommen, sonst aber sehr gesund sind und relativ normal in der Gesellschaft funktionieren. Und das ist ein Schlüsselwort. Sie funktionieren. Sein volles Potential leben, das ist etwas anderes. 

 

In diesem Kontext bette ich die oben genannten Prinzipien in meine Arbeit mit ein. Es ist gleich, welches Problem ein Klient eingangs präsentiert, die oben genannten Schlüsselkonzepte sind immer der Rahmen für meine Arbeit. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn ich bemerke, dass der Toleranzbereich des Klienten überschritten wird und wenn Stressreaktionen wie Kampf/Flucht oder Erstarrung einzusetzen drohen. Es kann z.B. sein, dass ein Klient Beziehungsprobleme hat und ein schmerzhaftes Gefühl oder eine unangenehme Körperempfindung dadurch aktiviert wird. Wird dieses Gefühl unerträglich für denjenigen, bedeutet das, dass der Toleranzbereich überschritten wurde. Ohne Begleitung wird der Klient dann höchstwahrscheinlich 'dicht' machen, sich ablenken, essen oder so busy sein, dass er keine Sekunde mehr zur Ruhe kommt. Mit Begleitung dagegen ist es sehr viel leichter für den Klienten, solche Gefühle oder Empfindungen da sein zu lassen und damit präsent sein. Das kann er mit Begleitung besser, sofern der Begleiter Präsenz, Sicherheit und Vertrauen ins Feld bringen kann und dem Klienten hilft, innerhalb seines Toleranzbereichs zu bleiben, und dessen Grenzen immer nur ein kleines Stück zu weiten. Und das ist wichtig, denn nur das bringt Heilung und Transformation.

 

Ich biete ein kostenloses Orientierungsgespräch an, um gemeinsam mit dir zu erruieren, ob und wie ich dir helfen kann. Ich bin Psychologischer Berater, und als solcher arbeite ich mit 'gesunden' Menschen. Solltest du den Verdacht haben, dass deine Symptome mit einer Krankheit in Verbindung stehen, bitte ich dich, einen Heilpraktiker für Psychotherapie oder einen Psychotherapeuten aufzusuchen. 

Psychologische Beratung Aneesha C. Mueller. Wir haben fast alle Kindheitwunden, Wunden aus Kindheit oder sogar Entwicklungstrauma durch eine unzureichende Bindung zur Mutter. Es kann auch Schocktrauma zu Problem im Erwachsenenalter führen. Die [ACE-Studie], auch [ACE Study] belegt dies. [TRE] - [Trauma Releasing Exercises] sind sehr einfache Entspannungsübungen, die auch Trauma lösen können. Für Entwicklungstrauma empfehle ich aber das somatische Coaching, angelehnt an [Somatic Experiencing]. Es erhöht Ihre Resilienz, d.h. ihre physische und psychische Widerstandskraft und es kann tiefe Kindheitswunden heilen und Trauma bzw. Traumata lösen. Die ACE-Studie oder ACE Study belegt, dass wir fast alle davon betroffen sind.

Somatisches Coaching

Somatisches Coaching ist eine sehr sanfte, geführte innere Reise, die die innere Wahrnehmung ('felt sense') des Körpers nutzt, um alte unbewusste und unterdrückte Gefühle, Ängste, Sorgen und Verspannungen ohne psychologische Analyse freizusetzen. Diese Sitzung kann vor allen Dingen denjenigen helfen, die das Gefühl haben, festzustecken, nicht oder nur sehr langsam vorwärts zu kommen mit ihren Vorhaben oder die sich immer wieder selbst im Weg stehen und fremdbestimmt fühlen. Es kann auch sein, dass immer wiederkehrende Konflikte insbesondere in Ihrer Beziehung, aber auch auf der Arbeit auftreten, für die Sie die eigentliche Ursache finden möchten.

 

Viele von uns wissen nicht, dass sie untedrückte Gefühle, Ängste und Sorgen mit sich herumtragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn in den ersten drei Jahren unseres Lebens Entwicklungstrauma (im Gegensatz zu einem Schocktrauma) entstanden ist, von dem wir keine kognitive Erinnerung haben. Die ACE-Studie hat gezeigt, dass für die meisten Menschen die Auswirkungen nachteiliger Kindheitserfahrungen immer noch unbewusst sind, und dass viele von uns, die in Ländern der ersten Welt leben, davon betroffen sind. Mit dieser Sitzung als Methode ist es nicht erforderlich, die frühkindliche Erfahrung erneut zu durchleben, und doch können wir mit dieser Arbeitsweise nach und nach zur Gesundung des Nervensystems und damit Ihres Wohlbefindens beitragen. Und, ein gut reguliertes Nervensystem ist unbedingt erforderlich, damit wir in Harmonie und Liebe mit anderen leben können.

Die Sitzungen dauern 60 Minuten. 80€ pro Sitzung. Auch online möglich.

Psychologische Beratung Aneesha C. Mueller. Wir haben fast alle Kindheitwunden, Wunden aus Kindheit oder sogar Entwicklungstrauma durch eine unzureichende Bindung zur Mutter. Es kann auch Schocktrauma zu Problem im Erwachsenenalter führen. Die [ACE-Studie], auch [ACE Study] belegt dies. [TRE] - [Trauma Releasing Exercises] sind sehr einfache Entspannungsübungen, die auch Trauma lösen können. Für Entwicklungstrauma empfehle ich aber das somatische Coaching, angelehnt an [Somatic Experiencing]. Es erhöht Ihre Resilienz, d.h. ihre physische und psychische Widerstandskraft und es kann tiefe Kindheitswunden heilen und Trauma bzw. Traumata lösen. Die ACE-Studie oder ACE Study belegt, dass wir fast alle davon betroffen sind.